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Erste Eckpunkte des Sachsentarifs stehen fest

Dresden, 05.08.2020

Freistaat und Verbünde erarbeiten neuen Tarif für ganz Sachsen

Entsprechend des Beschlusses zwischen den fünf Zweckverbänden und der sächsischen Staatsregierung arbeitet das Kompetenzcenter Sachsentarif seit Ende 2019 an der Entwicklung eines neuen Tarifs für Fahrten zwischen den Verkehrsverbünden im Freistaat. Nun stehen erste Eckpunkte für das neue Angebot fest, dessen Einführung für 2023 geplant ist.

Der neue Tarif wird Verbindungen mit Start und Ziel in Sachsen abdecken – entsprechend wird er auch im sächsischen Teil des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) gelten. „Zudem werden zahlreiche Bahnlinien integriert, die zwar sächsische Ziele verbinden, auf ihrer Fahrt jedoch den Freistaat verlassen wie beispielsweise die Strecke Hoyerswerda – Leipzig, die durch Brandenburg führt“ berichtet Susanne Illichmann vom Kompetenzcenter und ergänzt „für Fahrten innerhalb der Verbünde gelten aber weiterhin die bekannten Verbundtarife.“ Zudem steht die Logik der Preisbildung fest: Die bisherigen reinen Bahntarife werden durch den Sachsentarif ersetzt, der Bus und Bahn am Start- bzw. Zielort integriert. „Bisher benötigt ein Fahrgast, der beispielsweise von Augustusburg bei Chemnitz in die Dresdner Neustadt möchte, drei Tickets: ein Busticket zum Bahnhof nach Flöha, ein Zugticket bis Dresden und schließlich noch ein Straßenbahnticket“, erläutert Philipp Gebhardt vom Kompetenzcenter. „Zukünftig genügt ein Fahrschein.“ Das Ticketsortiment im Sachsentarif soll perspektivisch dem entsprechen, das die Fahrgäste von ihren lokalen Verbünden kennen: Einzelfahrten und Tageskarten sowie Wochen- und Monatstickets werden zur Auswahl stehen - sozusagen für alle Fahrtgewohnheiten ein passendes Angebot. „Um die Preise für den künftigen Sachsentarif kalkulieren zu können, müssen wir diese Gewohnheiten kennen. Dafür bereiten wir aktuell eine Marktuntersuchung vor“, so Philipp Gebhardt. „In einem weiteren Schritt stehen daneben alle Fragen rund um den Verkauf der Tickets, von Servicestellen über Automaten bis zum Handy, auf der Agenda sowie die Aufteilung der Einnahmen unter den Verkehrsunternehmen“ ergänzt Susanne Illichmann.

Dabei werden alle Themen eng mit den Verbünden und dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, das das Kompetenzcenter finanziert, abgestimmt. Um die enge Zusammenarbeit zu verdeutlichen, hat das Kompetenzcenter eine Marke in Form des Freistaates mit den Farben aller Verbünde im Logo. Dass gemeinsam viel erreicht werden kann, zeigt bereits der Erfolg des AzubiTickets Sachsen, das bereits vor dem Start des Kompetenzcenters von den Verbünden und dem Freistaat beschlossen wurde und heute von fast 17.000 Abonnenten genutzt wird.

Pressemittelung des Kompetenzcenter Sachsentarif

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