Coronavirus: Wissenswertes und Aktuelles

Aktuell: Ab Montag, 18. Januar, gilt im öffentlichen Nahverkehr in Bayern die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske – sowohl in allen Verkehrsmitteln als auch in Bahnhöfen, an Bahnsteigen und Haltestellen. Schützen Sie sich und andere und bleiben Sie gesund! Danke für Ihre Mithilfe!

Aktuelle Studien zur Ansteckungsgefahr in Bussen und Bahnen bescheinigen geringes Infektionsrisiko

Die aktuellsten Studien – sowohl deutsche als auch internationale – zeigen, dass der öffentliche Verkehr sicherer ist, als viele Menschen denken. Welche Untersuchungen und Expertenaussagen es bereits zum Infektionsrisiko in Bussen und Bahnen gibt, wurde auf der folgenden Seite für Sie zusammengestellt:

Gemeinsam Besser weiter - Wissenschaftsticker

Denn: Busse und Bahnen sind sicherer , als viele Menschen annehmen!

Derzeit werden seitens der Verkehrsunternehmen im ÖPNV vielfältige Maßnahmen ergriffen , um die Sicherheit für Fahrgäste sowie die Mitarbeitenden bestmöglich umzusetzen.

Um unseren Fahrgästen aktuelle Informationen bereitzustellen, die es hinsichtlich des Coronavirus und im Zusammenhang mit Fahrten in den Zügen der Mitteldeutschen Regiobahn zu beachten gibt, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich meine Fahrkarte weiterhin beim Kundenbetreuer im Zug erwerben?

Es können Fahrkarten im Zug von den Kundenbetreuern erworben werden. Sie erhalten Fahrkarten auch im Vorverkauf an Fahrkartenautomaten, Vorverkaufsstellen oder online.

Wir empfehlen den kontaktlosen Fahrscheinkauf über Apps oder die Fahrkartenautomaten.

Gibt es eine Plicht zum Tragen einer Mundschutzes in den Zügen?

In ganz Sachsen ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs, also auch in den Zügen der MRB seit dem 20.04.2020 verpflichtend. Seit dem 01.09.2020 wird bei Nichttragen einer Mund-Nase-Bedeckung ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro fällig.

Seit dem 18.01.2021 gilt für Reisen im ÖPNV in Bayern die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Wie schützen die verschiedenen Mund-Nasen-Bedeckungen?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie Sie der Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung bei Nutzung des ÖPNV nachkommen können. Eine Übersicht der Sicherheit und Tipps zur Reinigung von Stoffmasken finden Sie anbei.

Hat das Coronavirus Auswirkungen auf meine Zugfahrt? Muss ich besondere Dinge beachten?

Grundsätzlich gilt, dass für Fahrgäste der Mitteldeutsche Regiobahn keine erhöhte Gefahr besteht, dennoch gibt es Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sich zu schützen. Fahrgäste sollten den empfohlen Mindestabstand von 1 bis 2 Metern zu anderen Personen einhalten / und darüber hinaus je nach den örtlichen Gegebenheiten die gesamte Länge des Zuges für den Ein- und Ausstieg nutzen. Darüber hinaus gelten in allen Verkehrsmitteln der Transdev-Gruppe – wie überall – die bekannten Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und die der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Diese betreffen insbesondere die Händehygiene und eine Nies- und Hustenetikette. Die Maßnahmen sind auch für die „normale“ Grippe- und Erkältungszeit ein wirksamer Schutz.

  • Waschen Sie sich mehrmals täglich und gründlich die Hände.
  • Nutzen Sie Handdesinfektionsmittel, das auch gegen Viren hilft.
  • Husten oder niesen Sie in die Armbeuge.
  • Halten Sie Abstand von offensichtlich an Atemwegserkrankungen leidenden Personen.

Welche generellen Vorkehrungen trifft die Mitteldeutsche Regiobahn, um der Verbreitung des Coronavirus zu begegnen?

Unsere Reinigungsdienstleister führen in jeder nächtlichen Reinigung zusätzlich antivirale und antibakterielle Desinfektionen an Türgriffen, Haltestangen, Türöffnungstastern und WCs durch.

Ich habe den Verdacht, dass ich am Coronavirus erkrankt bin oder wurde positiv auf das Virus getestet und bin vorher mit der Mitteldeutschen Regiobahn gefahren. Was muss ich tun?

Bitte melden Sie sich umgehend telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem zuständigen Gesundheitsamt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117. Geben Sie im Fall einer Diagnose auf das Coronavirus Ihre Fahrten mit der Mitteldeutschen Regiobahn der letzten 14 Tage an.

Während meiner Zugfahrt wird ein Corona-Verdachtsfall festgestellt. Wie geht es dann weiter?

Wenn Sie in einem unserer Züge reisen, bei dem während der Fahrt ein voraussichtlich mit dem Corona-Virus Infizierter entdeckt worden ist, dann werden Sie nach einer Allgemeinverfügung der Bundespolizei gebeten, zur Personalienfeststellung eine „Aussteigekarte Schienenverkehr“ auszufüllen. Das Ausfüllen wird die Bundespolizei vor Ort im Zug regeln und dann auch über den weiteren Verlauf der Zugfahrt entscheiden. Hierbei muss damit gerechnet werden, dass die Zugfahrt an einer für die Polizei gut geeigneten Stelle endet und die Reisenden den Zug erst nach Freigabe der dann anrückenden Bundespolizei verlassen dürfen.

Was kann ich tun, um mich nicht mit dem Coronavirus anzustecken?

Fahrgäste müssen im öffentlichen Personenverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und sollten den empfohlenen Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Zudem sollte je nach den örtlichen Gegebenheiten die gesamte Länge des Fahrzeuges für den Ein- und Ausstieg genutzt werden. Darüber hinaus gelten dieselben Hygieneregeln, die auch zur Vorbeugung gegen Grippe- und weitere Atemwegserkrankungen angewendet werden sollten:

  • Waschen Sie sich mehrmals täglich und gründlich mit Seife die Hände.
  • Essen oder Trinken Sie mit frisch gewaschenen Händen.
  • Nutzen Sie Handdesinfektionsmittel, die auch gegen Viren wirksam sind.
  • Husten oder niesen Sie in die Armbeuge.
  • Fassen Sie sich möglichst nicht ins Gesicht.
  • Halten Sie Abstand von offensichtlich an Atemwegserkrankungen leidenden Personen.

Was sind die Symptome einer Erkrankung am Coronavirus?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt auf der Internetseite: Infektionsschutz.de unter folgenden Link Antworten zum Krankheitsverlauf und Immunität.

Als häufigste Krankheitszeichen werden in Deutschland Husten und Fieber berichtet. Es sind aber auch eine Reihe weiterer Krankheitszeichen wie beispielsweise Schnupfen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeine Schwäche möglich.